Serie Einssein

Die Serie „EINSSEIN“ besteht aus mehr als hundert Tierporträts, von denen ca. 70 Tiere gegenwärtig in der Schlossgalerie Haape in Caputh zu sehen sind.

Von Angesicht zu Angesicht begegnet man hier den Tieren auf Augenhöhe. Sie sind alle dicht versammelt und umschließen uns mit ihren Blicken. Sind wir noch in der Lage, den Tieren guten Gewissens in die Augen zu schauen? Können wir die Welt aus ihren Augen betrachten? Mich berühren die Einzigartigkeit und Schönheit jeder einzelnen Tierart sehr. Während meiner Beschäftigung mit den Tieren habe ich verstanden, dass wir alle, Menschen und Tiere, miteinander verbunden sind, EINS SIND.  Mit jeder Tierart die verschwindet, verschwindet ein Stück von uns selbst.

Während der Ausstellung sammeln wir Spenden für den vom Aussterben bedrohten afrikanischen Wildhund.

Ich lade dich herzlich in meine Ausstellung ein.

 

Anke Debertshäuser

Die Grafik "Der Afrikanische Wildhund" wird unter den Spendern verlost

Wissenswertes über Afrikanische Wildhunde (Painted Dogs)

Eine halbe Million afrikanischer Wildhunde streiften vor rund hundert Jahren über 39 Länder des Kontinents. Heute fristen die letzten rund 3000 Painted Dogs auf unserem Planeten ein bedrohtes, verstreutes Dasein in 7 Staaten des südlichen, östlichen Teiles von Afrika .

Ähnlich wie Wölfe leben afrikanische Wildhunde in Rudeln, in denen nur das dominante Paar Nachwuchs zeugen darf. Die durchschnittlich 6-10 Welpen werden vom ganzen Rudel versorgt. Wildhunde jagen stets in Gemeinschaft und sind damit fast unschlagbar erfolgreich. Obwohl sie meistens kleinere Beutetiere bevorzugen, gelingt ihnen sogar die Jagd auf größere Antilopen, wie z. B. Kudus. Sie erreichen bei der Hetzjagd Spitzen-geschwindigkeiten von 65 km/h und vermögen bis zu 5 km lange Distanzen mit 45 km/h durchzuhalten. Ihr Jagderfolg ist deutlich größer als der anderer Carnivoren, wie Löwen, Leo- und Geparden. Allerdings brauchen und durchstreifen sie ein riesiges Jagdrevier von bis zu 500 km² Ausdehnung, und genau das macht sie so verwundbar. Denn sie geraten auf diese Weise immer wieder in Konflikt mit Ansiedlungen, modernen Verkehrswegen und Farmern mit Nutztieren. 

Greg Rasmussen sah es als Biologe bereits Ende der 80iger Jahre als wichtige Aufgabe an, diese stark bedrohte Tierart nicht nur zu erforschen , sondern auch die Welt auf ihren dramatischen Rückgang der Bestände aufmerksam zu machen. 1992 rief Greg Rasmussen die Painted Dog Conservation ins Leben. Heute arbeiten knapp 60 Mitarbeiter aktiv beim Projekt mit. Die Projektarbeit steht auf drei Beinen: Forschung (dringend nötig, um die Tiere und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen), Schutz (z.B. Beseitigung der Schlingen, Warnschilder an Straßen ) und Aufklärung (z.B. childrens bushcamp). Man benötigt Mittel, um eine eigene Tierklinik aufzubauen Bisher müssen die Helfer betäubte Tiere immer noch ins 300 km entfernte Bulawayo fahren und verlieren dabei viel Zeit. Für das Überleben der Tiere ist es kurz vor zwölf.

 

Zu unserer Spendensammlung

Die Künstlerin Anke Debertshäuser und Galeristin Melanie Haape unterstützten das Projekt durch eine Spendensammlung während der Ausstellung „EINSSEIN“. Diese Spenden werden der Painted Dog Conservation zur Verfügung gestellt. Unter den Spendern de mind. 10€. Spenden, wird die Grafik „Afrikanischer Wildhund“ der Künstlerin verlost. Sichere Online Spenden, z. B. per Kreditkarte, ermöglicht die Website https://donatenow.networkforgood.org/wildnet. Dort sind zahlreiche 
Wildlife-Projekte als Empfänger gelistet und man kann das Painted Dog Projekt in Zimbabwe auswählen, so dass die Spende dorthin fließt.

Tuschezeichnung, 60x60cm